Ingo Zacharias

Freiheit des Jetzt

Vom Gedanken-Ich zur Präsenz-Identität

Schlagwort: Adyashanti

Adyashanti: Das, was die Gedanken niemals berühren

Die menschliche Situation ist durch eine zwanghafte und besessene persönliche Beziehung zu Gedanken gekennzeichnet. Im besten Fall sind Gedanken eine symbolische Repräsentation der Realität; im schlimmsten Fall nehmen Gedanken den Platz der Realität ein. Unsere Gedanken beschreiben und interpretieren sowohl die äußere Welt als auch unser inneres Erleben. Sich ein Leben vorzustellen, das in irgendeiner anderen Form gelebt wird, ist für die meisten Menschen unvorstellbar. Gedanken sagen uns, wer wir sind, was wir glauben, was richtig ist und falsch, was wir fühlen sollten, was wahr ist und unwahr, und wie wir in dieses Ereignis genannt “Leben” hineingehören.

Wir erschaffen buchstäblich uns selbst und unser Leben aus Gedanken. Außerdem verbinden wir das Ende von Gedanken mit Schlaf, Unbewusstsein oder Tod. Es ist diese sehr persönliche Beziehung zu den Gedanken, die die Ursache für all die Angst, Unwissenheit und das Leiden ist, die die menschliche Situation kennzeichnet, und die die Manifestation von wahrer Liebe in diesem Leben zunichte macht.

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Adyashanti: Nur Gewahrsein bleibt

Nur wenn du deine Aufmerksamkeit auf das Gewahrsein selbst lenkst, ist dort nichts dahinter. Das ist mit ‚zur Quelle zurückkehren’ gemeint. Es bedeutet, dass nichts danach kommt. Da ist nichts dahinter.

Bei einem Gedanken ist immer etwas dahinter. Da ist immer das Gewahrsein des Gedankens. Also ist Gewahrsein dahinter. Bei einem Gefühl ist immer etwas dahinter. Bei den konditionierten Mustern ist immer etwas dahinter. Da ist immer Gewahrsein, das hinter allem ist, was wahrnehmbar ist; über das man nachdenken kann. Da ist immer etwas dahinter: nämlich Gewahrsein. Geist.

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