Ingo Zacharias

Freiheit des Jetzt

Vom Gedanken-Ich zur Präsenz-Identität

Kategorie: Praxis der Selbsterforschung (Seite 1 von 8)

Rupert Spira: Die nahtlose Intimität des Erlebens kennt kein „Ich“ oder „nicht Ich“

Es gibt keinen Abstand zwischen Körper, Geist und Welt und unserem Selbst, bewusster Präsenz, in dem sie erscheinen.

Das Geräusch des Windes oder das Bild des Mondes ist unserem Selbst, bewusster Präsenz, so nah und vertraut wie das Kribbeln unseres Gesichts, die Empfindung unseres Atems oder unser persönlichster Gedanke, unser persönlichstes Gefühl.

Kein Erleben des Körpers, des Geistes oder der Welt erscheint mit einer beigefügten „Ich“-Kennzeichnung. Der Gedanke „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ wird dem Erleben in Form von Empfinden und Wahrnehmen als nachträglicher Einfall hinzugefügt. Er ist dem Erleben selbst nicht innewohnend.

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Du hast so viel erlebt und nichts davon hat eine Spur in dir hinterlassen

„Was auch immer für Bilder erscheinen mögen, es sind nur Bilder auf der Leinwand des Bewusstseins. Sie werden dich nicht berühren. Sei wie die Leinwand, auf die Bilder projiziert werden. Wenn auf der Leinwand ein großes Feuer ist, wird die Leinwand dadurch nicht verbrannt. Wenn auf der Leinwand ein Wasserfall ist, wird sie daduch nicht nass.“ – Mooji

Schmerzen im Rücken. Diese Körperempfindung hast DU erlebt.
Freude über die Bewältigung einer schwierigen Aufgabe. Dieses Gefühl hast DU erlebt.
„Ich habe jetzt keine Lust. Ich bin kaputt.“ Diesen Gedanken hast DU erlebt.
LKW-Geräusche auf der Autobahn. Diese Sinneswahrnehmung hast DU erlebt.

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Ken Wilber: Ruhe im unsichtbaren Zeugen und versuche nicht, das Ich loszuwerden

Die meisten Menschen begehen auf dem Weg zum Einen Geschmack zwei Fehler. Der erste geschieht beim Kontakt mit dem Zeugen, der zweite beim Übergang vom Zeugen zum Einen Geschmack selbst.

Der erste Fehler: Beim Versuch, Verbindung mit dem Zeugen (oder Ich-Ich) aufzunehmen, glauben viele Menschen, dass sie etwas sehen werden. Aber man sieht gar nichts: Man ruht einfach als der Zeuge von allem, was zum Vorschein kommt: Man ist der reine und leere Seher, nicht etwas, das man sehen könnte. Es wäre falsch, den Seher als besonderes Licht, als große Wonne, als plötzliche Vision sehen zu wollen: Dies sind alles Objekte; sie sind nicht der Zeuge, der man selbst ist.

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Anselm Grün: Der innere Raum, in dem Gott in mir wohnt

Jesus ist der Angeklagte, aber zugleich ist er souverän. Er ist der eigentlich Handelnde. Er offenbart sich vor Pilatus als der wahre König. Doch: „Mein Königtum ist nicht von dieser Welt.“ (18,36)

Für mich ist dies der zentrale Satz der sieben Szenen vor Pilatus. Jesus kommt aus einer anderen Welt, aus der göttlichen Welt. Diese wirkliche Welt ist für Pilatus, der nur das Vordergründige sieht, verschlossen. Jesus ist der wahre König, der absolut frei ist und über sich selbst bestimmt. Über ihn hat diese Welt keine Macht.

Was Jesus von sich sagt, das gilt auch für uns. Und darin besteht für mich das Geheimnis der Erlösung, das in Jesu Passion und Sterben offenbar wird. Jeder von uns ist ein König, eine Königin. Es ist in uns eine Würde, die nicht von dieser Welt ist. Daher hat die Welt keine Macht über uns.

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Mooji: Eine Einladung zur Freiheit

Wenn ich zu dir sagen würde, dass es möglich ist, zu einer direkten Erfahrung der Wahrheit zu kommen, die hinter der Fassade deiner Person, deiner Persönlichkeit liegt, wärst du offen dafür?

Stell dir vor, du würdest zu mir kommen und sagen, dass du deine wahre Natur entdecken willst – nicht nur dein konditioniertes Selbst und was du konditioniert wurdest zu glauben über das Leben, sondern dein wahres Selbst. Heute, jetzt.

Und du fragst: „Ist das wirklich möglich?“ Und ich sage: „Ja, ich glaube das ist möglich.“ Und dann sagst du: „Kannst du mir helfen?“ Und ich sage: „Ja, ja, ja. Okay, lass uns schauen.“

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