Ingo Zacharias

Freiheit des Jetzt

Vom Gedanken-Ich zur Präsenz-Identität

Kategorie: Praxis der Selbsterforschung (Seite 10 von 10)

Was bleibt, wenn diese Gedanken enden?

Es ist so einfach. Und so radikal.

Das einzige, was dich in diesem Moment daran hindert, in Frieden und Freiheit da zu sein, sind die Gedanken, die du dir über diesen Augenblick, deine Lebenssituation oder den Zustand der Welt erzählst.

Und die du für die Realität hältst und als deine Gedanken ansiehst.

Aber egal wie vehement oder subtil du dir eine Gedankengeschichte erzählst, die scheinbar begründet, warum du jetzt nicht zufrieden, offen und gelassen sein kannst: Irgendwann haben diese Gedanken ein Ende. Mit 100%iger Sicherheit. Einfach weil nichts von Dauer ist. Absolut nichts.

Und dann frage ich dich: „Was bleibt, wenn diese Gedanken enden?“

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Ken Wilber: Müheloses gegenwärtiges Bewusstsein

Ich habe ja schon darüber gesprochen, wie das Zeugen-Gewahrsein durch die Zustände des Wachens, Träumens und des Tiefschlafs hindurch anhält. Aber der Zeuge ist in jedem Zustand vollständig verfügbar, auch jetzt in diesem Augenblick, in Ihrem eigenen gegenwärtigen Bewusstseinszustand.

Ich möchte versuchen, mit Hilfe so genannter „hinweisender Anleitungen“ Ihnen diesen Zustand klarzumachen. Es geht also nicht darum zu versuchen, Sie in einen anderen Bewusstseinszustand, einen veränderten oder außergewöhnlichen Bewusstseinszustand zu bringen. Ich möchte einfach auf etwas verweisen, das schon jetzt in Ihrem gegenwärtigen, gewöhnlichen, natürlichen Zustand geschieht.

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Joan Tollifson: Das ist es!

Verzichte für einen Augenblick auf alle Etikettierungen, Schemata, Antworten, Ansichten, Geschichten, Erläuterungen, Erwartungen und alle Anstrengungen, etwas zu verstehen oder irgendein Ergebnis zu erreichen. Gib alles auf, was dir jemals gesagt wurde, alles, was du gelesen und erlebt hast, alles, was du weißt, jegliche Vorstellung darüber, was ist oder was sein könnte.

Lass alles los. Gib es vollständig auf. Halte an nichts fest.

Was bleibt?

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Alan Watts: Kein getrenntes Ich

[Wir suchen] Beständigkeit, Stetigkeit und Sicherheit, [um uns] dieses fortbestehenden Kerns zu vergewissern, dieses Mittelpunkts und dieser Seele unseres Seins, das wir das geistige “ICH” nennen. Denn dies halten wir für den wahren Menschen, den Denker unserer Gedanken, den Fühler unserer Gefühle und den Wisser unseres Wissens. Wir werden nie wirklich begreifen, dass es Sicherheit nicht gibt, bis uns klar wird, dass dieses geistige „ICH“ nicht existiert.

Bist du dir, während du diese gegenwärtige Erfahrung beobachtest, gewahr, dass jemand sie beobachtet? Kannst du neben der Erfahrung auch noch einen Erfahrenden entdecken? Kannst du diesen Satz lesen und während des Lesens gleichzeitig über dich als Leser nachdenken?

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Der Erlebende kann niemals erlebt werden.

Der Erlebende kann niemals erlebt werden. Er kann nur gedacht werden. Er kann nur erdacht werden.

Untersuche es selbst. Schau ganz direkt hin und tauche ein in das Erleben dieses Augenblicks. Wer ist der reale, lebendige Erlebende? Hier, Jetzt? Wer ist der Erlebende, der das Erleben erlebt? Dem dies passiert und jenes geschieht? Wer ist diese Jemand, der der Empfangende von Erwünschtem und Unerwünschtem ist? Wer erlebt selbst das Auftauchen von Wünschen und Ablehnen (in Form von Gedanken)?

Genauso: Wer ist der Erlebende seines eigenen Handelns? Wer ist der reale, lebendige Gestaltende von Positivem und Negativem? Wer ist der Besitzer von all dem?

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