Ingo Zacharias

Freiheit des Jetzt

Vom Gedanken-Ich zur Präsenz-Identität

Kategorie: Praxis der Selbsterforschung (Seite 4 von 10)

Mooji: Eine Einladung zur Freiheit

Wenn ich zu dir sagen würde, dass es möglich ist, zu einer direkten Erfahrung der Wahrheit zu kommen, die hinter der Fassade deiner Person, deiner Persönlichkeit liegt, wärst du offen dafür?

Stell dir vor, du würdest zu mir kommen und sagen, dass du deine wahre Natur entdecken willst – nicht nur dein konditioniertes Selbst und was du konditioniert wurdest zu glauben über das Leben, sondern dein wahres Selbst. Heute, jetzt.

Und du fragst: „Ist das wirklich möglich?“ Und ich sage: „Ja, ich glaube das ist möglich.“ Und dann sagst du: „Kannst du mir helfen?“ Und ich sage: „Ja, ja, ja. Okay, lass uns schauen.“

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Rupert Spira: Ich gehe niemals irgendwohin

Ich bin in einem Zug zum Flughafen Heathrow auf meinem Weg in die Vereinigten Staaten – das ist zumindest das, was die Gedanken sagen. Das Erleben sagt mir, dass ich nirgendwohin gehe. Ich bin immer an dem nicht lokalisierbaren Ort des Erlebens. Nirgendwohin gehend.

Wahrnehmungen fließen durch mich hindurch. Anblicke, Geräusche, Strukturen, Geschmacksrichtungen und Gerüche fließen durch mich hindurch. Und Gedanken verbinden diese zu einer Geschichte, die sagt: „Ich, diese Ansammlung von Gedanken und Empfindungen genannt der Körper und der Geist, bewegt sich durch die Welt“. Aber das Erleben sagt nichts dergleichen. Das Erleben sagt: „All diese fließen durch mich hindurch“. Gebäude, Kabelleitungen, Züge, Geräusche, Anblicke: All diese bewegen sich durch mich. Ich bewege mich nicht durch sie.

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Das erlebende Ich ist die Freiheit, nach der das Gedanken-Ich so angestrengt sucht

„Raum kann ohne Wind sein. Aber der Wind kann nicht ohne Raum sein. Dein wahres Selbst ist wie der Raum. Es ist unendlich. Du kannst ohne den psychologischen Geist sein. Aber er kann nicht ohne dich sein. Du musst beurteilen, wer der Größere ist. Und als der Größere dableiben.“ – Mooji

Unser Leben unterliegt einer zentralen und leidvollen Täuschung. Wir glauben, dass das erlebende Ich identisch mit dem Gedanken-Ich ist. Ganz selbstverständlich sagen wir: „ICH höre das Rauschen der Blätter im Wind“, „ICH sehe die Wolken“, „ICH esse den Kuchen“, „ICH spüre, wie verspannt ich bin“, „ICH fühle mich gerade verletzt“ oder „ICH denke darüber nach, wohin ich im Sommer am liebsten in Urlaub fahren möchte“.

Aber all diese Aussagen sind zunächst einmal nur Gedanken! Gedanken, die das Wort „Ich“ enthalten. Dabei ist die Stimme im Kopf, die „Ich“ sagt, sicher nicht das, was das Hören, Sehen, Fühlen oder Denken macht und die gehörten, gesehen, gefühlten oder gedachten Objekte erlebt. Auf was verweist dann das Wort „Ich“? Wo ist dieses Erlebenszentrum zu finden?

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Jeff Foster: In dem Raum sitzen, wo nichts geklärt werden muss

Es ist so wunderbar, einfach in diesem offenen Raum zusammen zu sitzen, wo nichts gelöst oder geklärt werden muss; wo wir nicht uns selbst heilen oder geheilt werden müssen; wo unsere Fragen nicht beantwortet werden müssen; wo unsere Fragen endlich einfach Fragen sein dürfen; wo unsere Unsicherheit nicht in Sicherheit transformiert werden muss; wo unseren Zweifeln endlich die Erlaubnis gegeben wird, einfach Zweifel zu sein.

Hier, in dieser warmen Umarmung die wir sind, in diesem Platz wahrer Meditation, ohne einen Meditierenden, ohne ein Ziel, ohne eine Kontrolleur, müssen wir keine Antworten finden, brauchen wir nicht zu einer geistigen Schlussfolgerung über das Leben kommen, brauchen wir nicht alles zu klären, weil endlich, endlich, unser Fragen und unser Unterwegssein, unser Versuch, alles zu schaffen und zu bewältigen, unser Suchen und unsere Verzweiflung, weil wir keine Antworten finden – all dem wird einfach erlaubt, hier zu sein, genauso wie es ist.

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Als was bist du hier im Strom von Gedanken, Gefühlen und Sinneswahrnehmungen?

Woraus besteht unser Leben? Aus Erleben! Klingt banal, ist es aber nicht. Denn oft sind wir so in unseren Konzepten und Vorstellungen gefangen, dass wir diese einfache Tatsache nicht mehr mitkriegen. Unser Leben besteht einfach aus Erleben. Und zwar in jedem Augenblick unseres Lebens.

Wenn wir jedoch von Erleben sprechen, meinen wir fast immer nicht das Erleben selbst, sondern unsere Bewertungen des Erlebens. Wir sagen „Der Sonnenuntergang war ganz toll“, „Das Wetter im Urlaub war meistens schlecht, deshalb hat es uns nicht so gut gefallen“, „Mein Rücken tut so weh, dass ich es kaum aushalte“ oder „Dass mein Partner dann so reagiert hat, fand ich unmöglich“. All diese Aussagen drücken nicht das direkte Erleben des Augenblicks aus, sondern unsere nachträgliche Bewertung, unseren nachträglichen Kommentar über das Erlebte.

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